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15:00:00–16:30 Kampnagel, k2
Autor:innengespräch
In deutscher Lautsprache, Verdolmetschung in Deutsche Gebärdensprache (DGS), Leichte Sprache (simultan)

In ihrem Debüt „aufstiegskörper. ein fühlversuch“ geht Lena Riemer der Frage nach, wieso ein Bildungsaufstieg im deutschsprachigen Raum immer noch mit hohen Hürden verbunden ist.
Mit Lena Riemer (Autorin), Hannah Egenolf (Dramaturgin), Clara Zehrbach (henschel Schauspiel Theaterverlag)

Die Relevanz von niedrigschwelligem Theater

Niedrigschwelligkeit: im Kinder- und Jugendtheater vorausgesetzt, im Abendspielplan oft nur „nice to have“. Während Intendant:innen gern die Offenheit ihrer Häuser für die gesamte Stadtgesellschaft betonen, sorgen Mittelkürzungen dafür, dass sich die Türen wieder schließen. In ihrem Theater-Debüt „aufstiegskörper. ein fühlversuch“ geht Lena Riemer der Frage nach, wieso ein Bildungsaufstieg im deutschsprachigen Raum immer noch mit hohen Hürden verbunden ist. Als Bildungsaufsteigerin im Kulturbetrieb bekommt sie selbst zu spüren, was es bedeutet, wenn akademische Perspektiven zur Norm erklärt werden. Wie können Inszenierungen und Theater als Orte an ihrer Niedrigschwelligkeit arbeiten?

In Kooperation mit dem Verband Deutscher Bühnen- und Medienverlage.

Foto: Igor Ripak

Hannah Egenolf studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaft sowie Komparatistik, Französisch und Musikwissenschaft in Mainz und Wien. Nach dem Studium zunächst Dramaturgieassistentin & Produktionsdramaturgin am Wiener Volkstheater und Lektorin in einem Verlag für Gegenwartsdramatik in Wien. Bis 2023 Leitende Dramaturgin am Werk X. Seit 2023 Leitende Dramaturgin & Programmkuratorin am Theater am Werk. Lehrauftrag an der Universität für angewandte Kunst Wien. Weiterbildung „Theatermanagement“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Mitglied in diversen Jurys und Findungskommissionen. Seit 2025 im Vorstand der Dramaturgischen Gesellschaft.

Foto: privat

Lena Riemer (*2002) studierte Germanistik und Soziologie in Düsseldorf sowie Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit 2021 setzt sie sich für die Mitbestimmung von Kindern und Jugendlichen im Theater ein, 2024 war sie Jury-Mitglied für den Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreis. im gleichen Jahr war sie Teilnehmerin des Drama Labs der Wiener Wortstätten. 2025 ist sie mit ihrem Stück „unreif“ für den Retzhofer Dramapreis in der Kategorie Jugendstück nominiert. 2025 erhielt sie den Nestroy-Theaterpreis als bester Nachwuchs.

Foto: Andreas Höfer

Clara Zehrbach (*1997) studierte Theaterwissenschaft und Deutsche Philologie an der Freien Universität Berlin und Europäische Literaturen an der Humboldt-Universität. Schon während ihres Studiums war sie als Lektorin in den Bereichen Prosa und Sachbuch tätig, seit 2023 arbeitet sie als Lektorin beim henschel SCHAUSPIEL Theaterverlag.

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